Anfangs war mit der weltweiten Verbreitung des Internets die Hoffnung auf eine „bessere Welt“ verbunden, Bildung und Information waren plötzlich für viele Menschen unkompliziert zugänglich. Mittlerweile sind Hass im Netz, Desinformation und manipulative Algorithmen allgegenwärtig und verändern Debattenkultur und soziales Miteinander.
Mit Digitalexpertin Ingrid Brodnig diskutieren wir über diese Phänomene und über Medienkompetenz im 21. Jahrhundert, gehen aber auch der Frage nach, ob und wie in Zukunft positive Aspekte des digitalen Raumes wieder mehr an Bedeutung gewinnen können.
Ingrid Brodnig ist Journalistin und Autorin.
Im Februar 2026 erscheint ihr neues Buch „Feindbild Frau“, welches digitale Hasskampagnen gegen Politikerinnen beschreibt und erklärt, was wir alle gegen Hass im Netz tun können. Ihre Bücher beschäftigen sich mit digitalen Phänomen wie Desinformation und aggressive Kommentare im Internet, aber auch mit der Debattenkultur und Medienkompetenz im 21. Jahrhundert.
Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, etwa den Bruno-Kreisky-Sonderpreis für das politische Buch für ihr Werk "Hass im Netz". Sie verfasst eine regelmäßige Kolumne für die österreichische Tageszeitung Der Standard, hält Vorträge und Workshops. Mehr Infos: www.brodnig.org
- Autorin von sechs Büchern: Im Juli 2024 erschien “Wider die Verrohung” im Brandstätter Verlag. Zuvor “Einspruch! Fake News und Verschwörungsmythen kontern” (2021). Mit dem Einfluss von großen Digitalplattformen und der Auswirkung auf uns Internetnutzer beschäftigt sich das Buch “Übermacht im Netz. Warum wir für ein gerechtes Internet kämpfen müssen”, erschienen 2019. 2017 publizierte sie “Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren” im Brandstätter-Verlag – die zweite Auflage ist mittlerweile erhältlich. Im Frühjahr 2016 “Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können” (ebenfalls Brandstätter-Verlag). Und im Jänner 2014 “Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert” (Czernin-Verlag).
- Wöchentliche IT-Kolumne #brodnig im Nachrichtenmagazin profil, siehe hier.
- Studium “Journalismus und Unternehmenskommunikation” an der FH Joanneum in Graz.
- Von Februar 2015 bis Februar 2017 Medienredakteurin des österreichischen Nachrichtenmagazin Profil, dort für die Berichterstattung über digitale Themen zuständig.
- Digital Champion Österreichs in der EU von 2017 bis 2022, der Digital Champion war eine unabhängige Funktion zur Förderung des digitalen Bewusstseins in der EU, 2022 beendete die EU-Kommission das Projekt.
- Zuvor Leiterin des Medienressorts der Wiener Wochenzeitung Falter und Autorin der wöchentlichen IT-Kolumne „Digitalia“.
- Publikationen in Falter, Standard, Die Zeit, ORF-Futurezone, von 2012 bis 2014 Verfasserin von Kolumnen für Ö1 (in der Sendung “Digital Leben”).
- Vortragende an der FH Wien (Studienbereich Journalismus und Medienmanagement)
- Auszeichnungen:
- Kolumnistin des Jahres (2023), Medienjournalistin des Jahres (2021), Bruno-Kreisky-Sonderpreis für das politische Buch (für “Hass im Netz”, 2016), 25 Frauen, die unsere Welt besser machen (2016), Förderpreis für Bildungsjournalismus (2012), European Young Journalist Award (2008), Spitze-Feder-Förderpreis (2007)
€ 20,- | 10,- (Mitglieder kultur:plattform, Studierende bis 27 Jahre, Schüler*innen, Zivil- und Grundwehrdienstleistende) | Gratis für Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Elternteils
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