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09
FEB
  Lesung: Do. 09.02.2017 - 20:00 UHR
  Doppellesung: Teresa Präauer und Satu Taskinen
kultur:treff im Haus der Musik EINTRITT: Frei
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Doppel-Lesung:

Teresa Präauer „OH SCHIMMI“, Roman (Wallstein Verlag,2016) und Satu Taskinen „Die Kathedrale“, Roman (Residenz 2015)


Infos Teresa Präauer
 
Teresa Präauer stellt ihren aktuellen Roman »Oh Schimmi« (Wallstein, 2016) vor, in dem sich einer aus Liebe zum Affen macht, und bringt einen Gast mit: die finnische Autorin Satu Taskinen, die seit bald zwei Jahrzehnten in Österreich lebt und arbeitet. Ihr jüngster Roman »Die Kathedrale« (Residenz) ist 2015 erschienen. Darin wird nach einer Antwort gesucht: Was stürzt zuerst ein - eine gotische Kathedrale, eine bürgerliche Familie oder ein Turm aus Müll?

Teresa Präauer und Satu Taskinen werden ihre Bücher vorstellen und im Verlauf des Abends auch über das Leben in Wien, über Wein und Wittgenstein sprechen. Ein ernster und heiterer Abend im Zeichen der Künstlerinnenfreundschaft
Foto Teresa Präauer © Katharina Manojlovic
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Doppellesung: Teresa Präauer und Satu Taskinen Bild 2 Doppellesung: Teresa Präauer und Satu Taskinen Bild 3

Zu den beiden Romanen:


„Oh Schimmi“, Teresa Präauer:
Schimmi Schamlos ist ein größenwahnsinniger Daumenlutscher. Er wohnt noch bei seiner Mutter, schwärmt aber für Ninni. Die aber will ihn nicht. Schmerzhaft und komisch zugleich ist Teresa Präauers neuer Roman „Oh Schimmi“ über einen zuckerversessenen Looser.
Ein süßigkeitenseliges Buch voller Schnuller und Schaumherzen, Brausepulver und Marshmallows. Rhythmisch, raffiniert und rasant geschrieben (Kristina Pfoser)
Ein Liebesreigen, eine Taugenichts-Geschichte, gemacht aus den Elementen, Bildern und Codes des 21. Jahrhunderts (Verlagsinfo)

„Die Kathedrale“, Satu Taskinen:
Was stürzt zuerst ein - eine gotische Kathedrale, eine bürgerliche Familie oder ein Turm aus Müll?
Tea lebt alleine und zurückgezogen, sie herrscht über ein Chaos aus Müll, den sie immer wieder neu sortiert. Doch wie wurde eine Tochter aus gutem Haus, eine Arztgattin und Mutter, zur Erbauerin schwankender Joghurtbechertürme – zum Messie? Als Teas Schwester Kerstin stirbt, trifft man sich zum Gottesdienst. Mit unterkühltem Humor und feinem Sinn für das Absurde beschreibt Taskinen, wie die würdevolle Trauerfeier einer bürgerlichen Familie in ihr Gegenteil kippt. Es tun sich alle Abgründe auf, die Tea zur verzweifelten Sammlerin jener scheinbar wertlosen Bausteine gemacht haben, aus denen ihr Leben besteht. Durch die Empathie ihres Erzählens gelingt es Satu Taskinen meisterhaft, uns mit der Grausamkeit des Familienlebens zu versöhnen.

Zu den Autorinnen:


Teresa Präauer
geboren 1979, aufgewachsen in St. Johann/Pg. Studium der Malerei und Germanistik in Salzburg, Berlin und Wien. Teresa Präauer schreibt regelmäßig für Zeitungen und Magazine zu Theater, Kunst, Literatur, Mode und Pop. Ihr Roman »Für den Herrscher aus Übersee« wurde zur Frankfurter Buchmesse 2012 mit dem aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt ausgezeichnet. 2014 erschien der Künstlerroman »Johnny und Jean«, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015. 2016 lehrte sie als S.-Fischer-Gastprofessorin am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin, 2017 als Writer in Residence am Grinnell College in den USA.

Satu Taskinen
geboren 1970 in Helsinki. Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Helsinki. Taskinen arbeitet als Autorin und Journalistin. Nach mehreren Jahren in Deutschland und in den Niederlanden lebt sie seit 1999 in Wien. Für ihren in Wien spielenden Debütroman „Täydellinen paisti“ (dt: „Der perfekte Schweinsbraten“) erhielt sie 2011 den Großen Finnischen Preis für das beste belletristische Debüt des Jahres und wurde 2012 für den European Book Prize nominiert. Für ihren zweiten Roman „Katedraali“ (2014) erhielt sie den Toisinkoinen-Preis der Universität Helsinki.

Rezensionen:

"Teresa Präauer: Oh Schimmi"
Schimmi Schamlos ist ein größenwahnsinniger Daumenlutscher. Er wohnt noch bei seiner Mutter, schwärmt aber für Ninni. Die aber will ihn nicht. Schmerzhaft und komisch zugleich ist Teresa Präauers neuer Roman „Oh Schimmi“ über einen zuckerversessenen Looser. Ein süßigkeitenseliges Buch voller Schnuller und Schaumherzen, Brausepulver und Marshmallows. Rhythmisch, raffiniert und rasant geschrieben.

Drittes Werk der preisgekrönten Autorin
Mit ihren beiden ersten Büchern hat sich die gebürtige Linzerin Teresa Präauer, aufgewachsen in St. Johann im Pongau, in die erste Reihe der jungen deutschsprachigen AutorInnen geschrieben: Ihr Debüt "Für den Herrscher aus Übersee" wurde mit dem Aspekte-Preis ausgezeichnet, mit "Johnny und Jean" war Präauer für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. „Oh Schimmi“ heißt jetzt ihr Roman Nummer drei, es ist die Geschichte von einem, der sich zum Affen macht.
Leben im Fantasiedschungel
Schimmi Schamlos ist ein daumenlutschendes, größenwahnsinniges, fernsehsüchtiges Monster. Seit einem Unfall als Kind behindert, wohnt er im obersten Stock eines Apartment-Hochhauses bei seiner Mutter, die ihn bevormundet und tyrannisiert. Nebenbei spioniert Schimmi mit einem Fernrohr die Wohnungen der Nachbarinnen aus. „Körperlich frühreif, geistig unterentwickelt“, wie es heißt, lebt er in seinem Fantasiedschungel und pflegt einen saloppen Umgang mit der Wirklichkeit, sprich: Er legt ein hochstaplerisches, machohaftes Imponiergehabe an den Tag.
Teresa Präauer aber steht zu ihrem Antihelden: "Für mich ist das einer, der mich sehr unterhält, der unglaublich übermütig ist, der jeden Blödsinn macht, der ihm in den Kopf kommt, und obwohl er so tragisch ist und auch viele unsympathische Anteile hat, ist es eine Figur, die ich sehr mag. Also mein Herz schlägt schon für ihn."
Tierisch verliebt

Schimmis Herz hingegen schlägt für Zindi von der Erotik-Hotline, die Schimmis Telefonrechnung in die Höhe treibt, für Maguro, das "Asia Girl“ aus dem Nagelstudio, vor allem aber für die schöne Ninni. Die knallt ihm allerdings die Türe vor der Nase zu mit den Worten: „Verschwinde, bevor du dich zum Affen machst“. Schimmi nimmt sie beim Wort und schreitet zur Tat: In einem Affenkostüm kehrt er zurück.

"Ich bin Schimmi, der Affengott!", gröle ich durch Ninnis Apartment und springe ins Schlafzimmer. "Komm zu mir, süße Mangofrucht!", jaule ich, werfe mich aufs Bett und breite meinen schwitzenden Affengottkörper über ihr Laken aus Nylon."
Soviel sei hier gleich verraten: Auch als Affe kann Schimmi bei seiner Angebeteten nicht punkten. Aber die Love-Story ist hier nicht die Hauptsache.
"Ich war am Anfang von dieser Phrase so begeistert: „Sich zum Affen machen“ oder auch „dem Affen Zucker geben“ und „jemanden nachäffen“. Es ist wirklich eine Figur, die aus einer wörtlichen Phrase entstanden ist", sagt Teresa Präauer.

Lust an der Sprache
Aus der Sprache, aus einer Lust an Sprache und am Sprechen entwickelt sich auch der ganze Text – rhythmisch, raffiniert und rasant. Teresa Präauer gibt dem Affen Zucker, respektive ihrem Schimmi: Gummibären und Jelly Candies, süße Schnuller und Schaumherzen, Brausepulver und Marshmallows. Und im Zuckerrausch fegt Schimmi im XXL Club über die Tanzfläche:
„Hier kommt der Hotteste unter den Hotten, der Fresheste unter den Freshen, der Obermakake, der affengeile. Er ist unser Vortänzer, / er ist der Aufreißer. / Er hat die Hosen an, / nur er weiß, wie man rappen kann. / Er ist der Styler, / kein Blender, ein Keiler. / Er trägt seine Snapback, Jungle Fever, / Rat Pack, Ape Swag“.
"Das Sprechen als Drohen und jemanden durch Reimen mürbe zu machen, das finde ich großartig, das muss man für die Literatur nutzbar machen", sagt Teresa Präauer und schickt ihren Schimmi voran. "Für mich ist er wirklich jemand, bei dem Verführung und auch Verblendung, aber auch Irrsinn und Wahnsinn in der Sprache stattfinden. Was ja in allen Popsongs auch vorkommt: Ich bin der Größte, komm zu mir, ich bin der Tollste und Schönste, wie gut wird’s dir bei mir gehen. Es ist diese Lust an der Übertreibung. Wo soll es stattfinden, wenn nicht in der Sprache."
Sprachlich versiert mit viel Witz
Als studierte Germanistin hat sich Teresa Präauer ausführlich und analytisch mit den Strukturen der Sprache beschäftigt, die Stilmittel kennt sie genau und mit scheinbarer Leichtigkeit schüttelt sie hier immer wieder neue Sprachbilder und Glanzlichter aus dem Ärmel – inklusive Anspielungen aus Literatur und Pop, Phrasen aus dem Hip Hop, grotesk-komischer Wendungen und einer ordentlichen Portion Witz. Und wenn es um Sprechen als Verführung und Drohgebärde geht, dann ist der Boxweltmeister Muhammad Ali als Zitate-Lieferant vorne mit dabei.
"Ich hab mit einem Alligator gerungen und einen Wal gewürgt, ich hab dem Blitz Handschellen angelegt und den Donner eingesperrt. Ich bin ein ganz ein Böser. Letzte Woche hab ich einen Felsen ermordet und einen Stein verletzt, einen Ziegel krankenhausreif geprügelt. Letzte Nacht hab ich den Schalter in meinem Schlafzimmer betätigt und war im Bett, bevor das Licht aus war."
Unter dem Bett von Schimmi liegt übrigens die gefesselte Maguro, das erfahren wir so nebenbei, aber da sind wir auch schon wieder in einer anderen Realitätsebene gelandet.
Spiel mit den Kontrasten
"Ich glaube, was an Gewalt in dem Buch stattfindet, auch sehr stark comichafte Elemente hat, fast so wie catch, boing, bang, so eine Tom und Jerry-Gewalt. Man muss nicht immer Tarantino bemühen, aber es ist so eine ironische zitathafte Gewalt, sehr gebrochen auch von einer Figur ausgeübt, die winzig klein ist, schon gewalttätig, aber auch so ein Armutschkerl. Ich hab manchmal die Vorstellung, dass er in einer exotischen Wirklichkeit lebt, wie sie manchmal auf Badehosen abgebildet wird. Unsere Vorstellung vom Dschungel, die ins Neonhafte überdreht ist und auch überzuckert ist und mit einer glatten Oberfläche überzogen ist. Es ist sicher das schrillste meiner Bücher. Ich stelle mir das so vor, wie es bei Photoshop funktioniert. Dass man einen Regler hat und die Kontraste höher dreht und die Farben leuchtender macht." (Teresa Präauer)

Teresa Präauer
Teresa Präauer dreht den Regler bis zum Anschlag: Starke Bilder, leuchtende Farben und scharfe Kontraste. Und das macht sie nicht nur im Text. In einem Video zum Klagenfurter Wettlesen um den Bachmann-Preis 2015 hat sich Präauer mit Schimmi selbst zum Affen gemacht. Mit goldenem Affengebiss tanzt sie da vor einer tropischen Kulisse zu Dschungel-Sound und raucht eine Banane, bevor sie sich eine Affenmaske überzieht.
Fulminanter Auftritt beim Ingeborg Bachmann Preis
"Ein Zauberkunststück auf offener Bühne“ und "eine bezaubernde Idee, wunderbar durchgespielt", lobte die Bachmann-Preis-Jury in seltener Einigkeit den Auftritt von Teresa Präauer, wenngleich ihr Text beim Abstimmungskrimi am Ende leer ausgegangen ist. Nicht zuletzt ihr fulminanter Vortrag hatte viele Lacher geerntet. – Der Text sollte „unbedingt laut gelesen werden mit viel buntem Kaugummi im Mund“ empfiehlt denn jetzt auch der Verlag – Nebenwirkungen sind nicht ausgeschlossen.
"Ich würde es mir auch wünschen, dass das passiert, während man mein Buch liest, dass das Fell auf den eigenen Oberarmen wächst, aber vielleicht ist es ja schon vorhanden und man kämmt es beim Lesen. Und allein dieses u-u-u-u ist eine ganz einfache Vokalfolge und wenn man das fröhlich ausstößt, wenn man durch den Supermarkt rennt, fühlt man sich vielleicht schon ein bisschen affiger." (Teresa Präauer)

Lesevergnügen mit doppelten Böden
"U-u-u-u-u!", als Affe springt es sich gleich doppelt so weit! Eng ist es, höllisch, ja, aber der Himmel rückt beim Hüpfen näher. Und seitlich hoch die Häuserfront – das werd ich noch üben. Mit den Armen und den Beinen auf den Laternenmast! Mit dem Schweif oben festhalten und mich dann zwei Meter hinunterrutschen lassen. "Heissa, Ninni, die Luft riecht nach Regenwald!"
„Oh Schimmi“, möchte man ihm da zurufen, so leicht und locker, wie dieses Buch daherkommt, wird es für dich nicht werden. Aber spätestens da ist Schimmi schon verloren, und wir sind in Lauf der Lektüre durch etliche doppelte Böden gerasselt. Und zwar mit dem allergrößten Vergnügen.
(Kristina Pfoser > Buch der Woche vom 2.9.2016)

SalzburgWiki
Teresa Präauer (* 1979, aufgewachsen unter anderem in St. Johann im Pongau) ist Schriftstellerin und bildende Künstlerin.
Vorgestellt
"Die Schwalbe macht den halben Sommer. Löcher sind die Häuser der Mäuse. Die Haare sind die Federn der Menschen."
Diese Worte stammen aus Teresa Präauers jüngstem Buch "Taubenbriefe", einer Kartensammlung mit Darstellungen von Vögeln, die zu einem Buch gebunden wurden. Die Vogelwesen hat sie selbst gezeichnet und mit Fantasienamen versehen wie Kräuselküken, Mantelwachler oder Braver Höllengreifling. Und dann sind da ihre in Sprache gefassten Natur-"Erfindungen": "In der Erde, unter Beeren, blüht eine Blutkugel." Was das heißen soll? "Jeder hat dazu ein Bild oder auch nicht", sagt die 31-Jährige. Ihr eigenes Bild davon entstand, als sie bei einer Wanderung zu einem Schlossteich "mit Tausenden Federn" kam. "Das sah aus wie ein Schlachtfeld und zugleich wie ein Bett." Auf der Wiese sah sie dann noch eine rote Beere liegen, "wie ein Blutstropfen".
Teresa Präauer spielt gern mit der Sprache. Was die Künstlerin in Büchern, Filmen, in der Natur entdeckt, verarbeitet sie zu Texten, zu Kurzfilmen und in der Malerei. Das alles mache sie durchaus gut, Teresa Präauer sei eine Künstlerin, der man eine Zukunft zutraue, sagen Kritiker.
Preise bekam sie schon viele, ihre zahlreichen Stipendien führen sie oft ins Ausland. Derzeit ist sie wieder öfter in Salzburg unterwegs. Ein Stipendium des Landes nützt sie, um ein neues Buch zu schreiben. "Da geht es um Menschen, Vögel, Beziehungen, Piloten und eine Japanerin." Politisches findet man in ihren Texten kaum. Sie selbst sieht sich aber sehr wohl als politisch denkende Frau. Die teils "hetzerische" Politsprache sei etwas, was einen "wirklich anekeln kann".
Die Tochter eines Produktdesigners und einer Fremdsprachenkorrespondentin wuchs in St. Johann auf. Auf dem Snowboard war Präauer so schnell, dass sie bei Bundesmeisterschaften teilnahm. "Ich mag die Geschwindigkeit, die Kraftanstrengung."
Nach dem Gymnasium studierte Teresa Präauer in Salzburg und Berlin Germanistik und Malerei. Dann war sie ein Jahr Postgraduate an der Akademie der Bildenden Künste.
In ihrer Wiener Wohnung hat Präauer mittlerweile ein Atelier eingerichtet. Finanzieren lässt sich das Künstlerleben über den Verkauf von Bildern, auch über Stipendien oder Aufträge von Verlagen. "Reich glaub’ ich nicht, dass ich damit werde. Ich komme eher mit studentischen Summen aus."

Satu Taskinen „Die Kathedrale“

Pressestimmen:
„Die Kathedrale“ ist eine eindrückliche, beklemmende und sehr lesenswerte Darstellung eines kranken Menschen.
[Quelle: FINNLANDMAGAZIN]

Worte, Bilder, poetische Fetzen treiben in rhythmischen Schüben vorüber, bilden Strudel und Muster und reißen unser Herz, unser Bewusstsein mit.
[Quelle: BADISCHE ZEITUNG]

Ihr feiner Sinn für das Absurde macht aus dieser Geschichte eine intensive Suche der existenziellen Art.
[Quelle: Katrin Mirtschink, PANKEBUCH]

Satu Taskinens Roman ist ein in Sprache gegossenes Meisterwerk an Lebensphilosophie.
[Quelle: Maria-Christine Leitgeb, DIE PRESSE]

Satu Taskinen mutet ihren Lesern die Ungeheuerlichkeit, zu der Tea für ihre Umwelt geworden ist, langsam und dosiert zu. (…) Der Roman zeichnet das Bild einer kalten, verlogenen Bürgerlichkeit, die an sich selbst und ihren Ansprüchen hinter einer glänzenden Fassade zugrunde geht. Und er stellt existenzielle Fragen: Was darf man anderen zumuten? Was von ihnen verlangen? Was muss man dafür zu geben bereit sein? Was annehmen können? Und natürlich: Was ist Familie, was macht sie mit uns? (…) Wieder einmal eine Autorin, die man sich merken muss. Empfehlung.
[Quelle: Oliver Herzig Xing, „BÜCHER, BÜCHER, BÜCHER“]

Kaurismäki küsst Trakl.
[Quelle: Rüdiger Dittrich, GIESSENER ANZEIGER]

Beklemmend, grotesk, ironisch – ein großartiger Roman, der davon erzählt, wie aus einer gutwilligen, ungeschickten Tochter ein Messie wird.
[Quelle: Patricia Brooks, BUCHKULTUR]

Eine interessante Variante des Themas "Familie und ihre Abgründe".
[Quelle: Verena Burkeljca, EKZ]

Es passiert eigentlich nicht viel in dem Roman von Satu Taskinen, und trotzdem kann man ihn kaum aus der Hand legen.
[Quelle: Ellen Norten, KULTUREXTRA]

Die Gedanken, die Gefühle und der Körper – dieser Dreiklang und die ständige Wechselwirkung dazwischen, darüber schreibt Satu Taskinen mit so viel Empathie und einem feinen Sinn für das Skurrile, dass sie das Kunststück vollbringt, aus familiären Grabenkämpfen philosophische Fragen abzuleiten, die zutiefst berühren…
[Quelle: Tina Schraml, BÜCHER]

… einfach unwiderstehlich.
[Quelle: Sylvia Köchl, ANSCHLÄGE]

Satu Taskinen arbeitet mit einer präzisen, nüchternen Sprache, die in ihrer Direktheit eine unglaubliche Sogwirkung erzeugt. Nach zwei Sätzen befindet man sich mitten im Geschehen, ist am Schauplatz.
[Quelle: Katharina Ferner, BIBLIOTHEKSNACHRICHTEN]
 
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