Täglich werden geschätzte 65.000 Videos auf das wohl bekannteste Internet-Videoportal YouTube geladen. In dieser unüberschaubaren Datenflut befindet sich aber nicht nur Schwachsinn sondern auch künstlerisch Wertvolles und Originelles. Um solches Material in gemütlichem Rahmen zu präsentieren veranstaltet die Kultur:Plattform die „Projektbühne Private Szene“.
Da sich nicht jeder gerne stundenlang mit selbst gemachten Stuntfilmchen, Teenager-Meinungsäußerungen, religiösen und politischen Selbstdarstellungen, Blödel- oder Propagandavideos beschäftigt, haben sich die Veranstalter der „Projektbühne Private Szene“ zum Ziel gesetzt, das Ganze zu filtern und für einen Abend aufzubereiten. Am 20. Januar 2012 ist es wieder soweit und es wird im Haus der Musik um 20 Uhr abends zu einem netten Abend mit Internetkultur geladen.
 
Der Hauptprogrammpunkt wird neben einigen selbst gefunden Perlen eine Auseinandersetzung mit Peter Glaser sein. Der Schriftsteller und Journalist wurde 1957 in Graz geboren und lebt seit 1980 in Deutschland (Düsseldorf und Hamburg). Seit seinem Umzug begleitet er den Chaos Computer-Club schriftstellerisch und ist Ehrenmitglied des Clubs. Glaser war Redakteur der Technologiezeitschriften „Die Datenschleuder“, „Tempo“, „Konr@d“ und „Die Woche“.
Gegenwärtig schreibt Glaser einen Blog in der deutschen Ausgabe der „Technology Review“ und eine Kolumne und einen Blog in der „Stuttgarter Zeitung“. Sowohl seine Kolumnen und das Blog beschäftigen sich mit Bemerkenswertem, Phänomenen und Kuriositäten aus der digitalen Welt.
Die Kultur:Plattform hat speziell den „Stuttgarter Zeitung“ Blog „Glaserei“ über längere Zeit gesichtet und eine Playlist für die Veranstaltung erstellt.
Wollen Sie selbst etwas aus dem Bereich Internetkultur im Rahmen der „Projektbühne Private Szene“ präsentieren oder einfach nur Ihre gefunden Perlen einem Publikum zeigen, melden Sie sich bitte bei den Organisatoren per eMail (szene@kultur-plattform.at) und die Veranstalter werden versuchen Sie in das Programm einzubinden. Es wird ausschließlich Freiverfügbares präsentiert.